Ihnen gefällt was Sie sehen? Reden wir!
  • klaaskramer

    Vielleicht brauchen manche Entscheider eine solche Rhetorik.
    Für einen differenziert sehenden Menschen stoßen manche Punkte auf Alarm, denn sie enthalten schon in der Überschrift Behauptungen einer Kausalität, die in der Praxis nicht automatisch gegeben ist:
    Z.B.
    Zu 2. Durch die Tatsache, Social Media Marketing zu betreiben, grenzt sich kein Unternehmen automatisch vom Wettbewerb ab. Das tut es auf strategischer Ebene, nicht durch die Wahl der Mittel.
    Zu 3. Offene Kommunikation kann, muss aber nicht zwingend ein positives Image hervorrufen
    Zu 7. Gezielte Ansprache ist theoretisch möglich, praktiziert wird sie fast nirgends richtig
    Zu 8. Der virale Effekt ist nicht planbar, allenfalls die ersten Schritte dorthin. Nur die Verknüpfungen richtig zu setzen ist allenfalls eine Grundvoraussetzung
    10. Crowdsoucing für Marketingentscheidungen: da bin ich ein Fan von (Verquickung von Social Media PR und Brand Hacking). Wer mit einem Marktdaten-Sammel-Verständnis an Social Media herangeht, nutzt nicht die Weißheit der Vielen sondern verirrt sich in Datenreihen, zu deren Interpretation der Kontext fehlt.

  • Anonymous

    Hallo Herr Kramer,
    danke für ihre Stellungnahme, die ich sehr schätze.
    Zu aller erst: Ihre Kritik ist berechtigt und ich nehme gerne dazu Stellung:

    Selbstverständlich ist auch mir differenziertes Denken nicht fremd und deshalb bin ich mir der Tatsache durchaus bewußt, dass nichts im Social-Media Marketing (SMM) automatisierten Kausalitäten unterliegt.
    Die einzelnen Gründe für SMM in diesem Artikel, können als eine Zielvorgabe oder “Best-Case” verstanden werden, welche Chancen und Möglichkeiten SMM bietet. Aber: Um im SMM erfolgreich zu sein, müssen in der Praxis natürlich erst mal die richtigen Dinge auf den Weg gebracht werden.

    Unter anderem soll dieser Artikel, der allenfalls eine oberflächliche Betrachtung zulässt, ein Auftakt und die Initialzündung für eine Vertiefung der Thematik auf diesem Blog sein.

    Dazu bietet er ja anscheinend reichlich “Anknüpfungspunkte”, das haben sie mit ihrem Kommentar bewiesen. Dafür auf jeden Fall vielen Dank. Mehr in Kürze.

  • viminds

    Hallo Herr Kramer,
    danke für ihre Stellungnahme, die ich sehr schätze.
    Zu aller erst: Ihre Kritik ist berechtigt und ich nehme gerne dazu Stellung:

    Selbstverständlich ist auch mir differenziertes Denken nicht fremd und deshalb bin ich mir der Tatsache durchaus bewußt, dass nichts im Social-Media Marketing (SMM) automatisierten Kausalitäten unterliegt.
    Die einzelnen Gründe für SMM in diesem Artikel, können als eine Zielvorgabe oder “Best-Case” verstanden werden, welche Chancen und Möglichkeiten SMM bietet. Aber: Um im SMM erfolgreich zu sein, müssen in der Praxis natürlich erst mal die richtigen Dinge auf den Weg gebracht werden.

    Unter anderem soll dieser Artikel, der allenfalls eine oberflächliche Betrachtung zulässt, ein Auftakt und die Initialzündung für eine Vertiefung der Thematik auf diesem Blog sein.

    Dazu bietet er ja anscheinend reichlich “Anknüpfungspunkte”, das haben sie mit ihrem Kommentar bewiesen. Dafür auf jeden Fall vielen Dank. Mehr in Kürze.

  • http://www.designenlassen.de/ Michael

    Ich finde es spannend, dass Sie den Crowdsourcing-Aspekt in Ihre Überlegungen einbeziehen. Wir betreiben ein Unternehmen dass sich auf Crowdsourcing spezialisiert hat und machen die Erfahrung, dass viele Entscheider gerade bei Marketing-Entscheidungen direktes Feedback aus einer Community zu schätzen wissen.

  • Pingback: Lesenswert (3): Umgang mit Online-Kritik im Social Web - fuellhaas.com - Online Reputation Management, Personal Branding und Social Media

  • http://www.statravel.de Karen

    @Michael
    Ja, das gleiche gilt für unser Unternehmen auch. Was könnte hilfreicher sein, als das Wissen, die Kreativität und die Meinung einer/unserer Community? Wir konzipieren gerade ein Corporate Blog und werden zum Beispiel das Thema Namensgebung mit der Community diskutieren. Ich bin schon jetzt gespannt auf die Vorschläge!

  • viminds

    Hallo Karen, habt ihr eure Crowdsourcing Namensfindung schon hinter euch. Deine Erfahrungen würden uns interessieren. Wie habt ihr oder wollt ihr das realisieren?

    • http://www.statravel.de Karen

      Bisher haben wir erst mit internem Crowdsourcing gestartet: ein gemeinsames Brainstorming mit zahlreichen Mitarbeitern von STA Travel und ein offenes Dokument, in das jeder seine Ideen oder Gedanken eintragen konnte. Um die Web-Community mit einzubeziehen, möchte ich mich in den nächsten Wochen an unsere Twitter-Follower und an unsere drei Facebook-Communities (Deutschland, Österreich, Schweiz) wenden. Zunächst mit einer offenen Frage (“Habt ihr Ideen für einen Blognamen?”) und dann eventuell noch einmal mit einer Abstimmung (z.B. mit Hilfe von twtpoll.com).

  • Anonymous

    Hallo Karen,
    gibt es schon zeigbare Ergebnisse?

    Viele Grüße
    Dennis Born