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Neun Webdesign Trends, die du 2015 nicht verpassen solltest

Nach unserem Ausblick für die Webdesign Trends 2013/2014 widmen wir uns auch in diesem Jahr der Frage: Was sind die wichtigsten Webdesign-Trends, die man kennen und nicht verpassen sollte?! In diesem Jahr hat sich bereits einiges in Sachen Webdesign-Trends getan. Von Reduktion bis Evolution – wir haben mal neun interessante Trends für euch untersucht. Ihr habt Ergänzungen oder seid anderer Meinung? Schreibt einen Kommentar oder teilt gerne den Beitrag!

1. Responsive Design

Eine optimierte Webseite für alle Geräte
Grafische Darstellung des Responsive Webdesigns

Grafische Darstellung des Responsive Webdesigns

Der wichtigste Trend seit einiger Zeit und auch in den kommenden Jahren ist sicherlich: Responsive Design. Wer seine Seite noch nicht optimiert hat, sollte dies spätestens jetzt tun. Responsive Design ist nichts Neues mehr, doch wie wichtig dieser Trend eigentlich geworden ist, zeigen unsere Vorteile:

  • Darstellung aller Inhalte ist auf mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets) optimiert
  • hohe Benutzerfreundlichkeit (Usability) wird gewährleistet
  • Ressourcen werden durch geringen Pflegeaufwand gespart
  • Responsive Webseiten werden von Suchmaschinen bevorzugt (Mobile Seiten sind seit dem 21.04.2015 ein Rankingfaktor)

Flexibilität der Inhalte in Zusammenhang mit skalierbaren Grafiken ist eine von verschiedenen Methoden, Responsive Design darzustellen. Eine weitere Methode ist es, bei kleineren Displays Inhalte zu minimieren oder gar aus dem Sichtbereich zu entfernen (Off-Canvas).

2. Scrolling

Ein Trend mit Spaßfaktor

Weshalb Scrolling auch in den kommenden Jahren im Trend liegt? Ganz einfach – weil es schneller und einfacher ist. Einfacher, als die gewünschte Information über einen Button oder Link zu suchen – besonders auf mobilen Endgeräten. Eine Webseite mit diesem Design-Feature muss dem Nutzer ganz klare Informationen und Anweisungen geben, die er auch überfliegen kann. Nur so bleibt die Seite interessant. Dass die Webseiten mit diesem Feature länger werden, wird den meisten klar sein – aber Scrollen macht Spaß und ist intuitiv. Der Nutzer scrollt automatisch, da Webseiten schon intuitiv auf diese Weise bedient werden. Des Weiteren erfolgt zwischen Nutzer und der Webseite ein dynamisches Zusammenspiel.

Scrolling beim iPhone6

Scrolling beim iPhone6

Scrolling bei Aktion Mensch

Scrolling bei Aktion Mensch

So schön das Scrollen für eine Webseite auch sein kann – man sollte die Ladezeit der Seite immer berücksichtigen.

3. Mach es groß!

Wecken Sie mit großen Bildern und Videos Emotionen beim Nutzer

Vollflächige Bilder und Videos sind auch in diesem Jahr nichts außergewöhnlich Neues. Für Webseiten ist dieser Trend ein gutes Mittel, um Webseiten hochwertig erscheinen zu lassen und die Aufmerksamkeit des Nutzers zu gewinnen. Doch damit nicht genug: Web Designer wollen mehr. In Zeiten von zunehmendem Genuss von 3D-Filmen sieht man auch im Web vermehrt innovatives 3D-Design. Umso wichtiger wird eine ausgewogene Darstellung aller Feinheiten von dreidimensionalen Grafiken in der Entwicklung des Web Designs.

3D-Design bei VW

3D-Design bei VW

3D-Design bei BMW

3D-Design bei BMW

Des Weiteren können Nutzer zukünftig in vollem Umfang hochauflösende Videos erwarten, die immer mehr Slider ablösen werden. Die Herausforderung beim Einsatz von Bilder und Videos wird sich allerdings mehr auf den technischen Ansatz beziehen und Methoden für schnelle Ladezeiten bei weiterhin guter Qualität dieser Medien beinhalten.

Videoeinsatz bei Biotherm

Videoeinsatz bei Biotherm

Videoeinsatz bei Volvo

Videoeinsatz bei Volvo

4. Flyout Menü

Überflüssiges wird aus dem Sichtbereich entfernt oder reduziert

Responsive Design ist mittlerweile Bestandteil der meisten modernen Webseiten. Viele Webseiten schauen gut auf großen Devices aus – die Designs auf Tablets und Smartphones scheinen dagegen nicht aussagekräftig genug und lassen zu wünschen übrig. Mit Responsive Design erstrahlt jedes Projekt in einem einheitlichen Design – unabhängig von den Endgeräten. Mit dieser höheren Stufe in der Evolution des Web Designs sollten wir damit beginnen, auf mobilen Endgeräten funktionierende Designelemente auch auf größeren Bildschirmen zu integrieren. Getreu nach dem Motto: “Mobile first”. Das beste Beispiel (aus der Kategorie Off-Canvas, den wir in diesem Artikel schon vorgestellt hatten) und meist genutzte Element ist das Menü. Das Flyout Menü wird schließlich nur mit einem Icon dargestellt, dass sich nach Klick öffnet – wie auch auf dem Smartphone.

Flyout Menü bei Mage Developers

Flyout Menü bei Mage Developers

Flyout Menü bei xoxo

Flyout Menü bei xoxo

5. Großzügige Typografie

Klare Informationen kombiniert mit der Kunst der Buchstaben

Im letzten Jahr spielte die Typografie in vielen Webseiten eine große Rolle. Dieser Trend wird sich wohl in der nächsten Zeit nicht ändern. Uns begegnen Überschriften, deren Typografie immer großzügiger wird, dabei im Gesamtbild der Webseite allerdings nicht überladen erscheint. Dieser Trend setzt auf einfache, meist fette Schriften, die mit einem großen Bild oder Video kombiniert werden. Der Webseitenkonsum auf unterschiedlichsten Medien erfordert heutzutage eine vielseitigere und ansprechendere Typografie. Viele Designer nutzen dafür seit einiger Zeit sogenannte Webfonts wie die umfangreichen Google Fonts:

Typografie bei Pixelart

Typografie bei Pixelart

Typografie bei Lauschner Lichtwerbung

Typografie bei Lauschner Lichtwerbung

Die Vielfalt und Schönheit der Typografie wird auch in Zukunft wachsen, denn die Qualität der Typografie aus dem Printbereich wird nun auch im Web in den Fokus der Aufmerksamkeit rücken.

6. Gute Performance

Schnellere Webseite für mehr zufriedene Nutzer

Schon immer waren einige Design Trends darauf bedacht, die Ladezeit der Webseiten und gleichzeitig den Bandbreitenbedarf zu verringern. Besonders wichtig ist das schnelle Laden, wenn die Seite mobil aufgerufen wird. Grundsätzlich sollten nur die wesentlich notwendigen Elemente auf der mobilen Ansicht präsentiert und auf Leistung optimiert werden. Ein gutes Beispiel bietet die Seite des Smashing Magazines. Vergleicht man die Desktop mit der mobilen Ansicht, wird besonders deutlich, dass nur die essentiellen Bereiche übernommen wurden.

Performance des Smashing Magazines

Es ist also nichts Neues, Webseiten mit schnelleren Ladezeiten zu produzieren. Dies wird selbstverständlich auch Auswirkungen auf Entscheidungen im Design haben – was schick ist, ist noch lange nicht praktikabel!

7. Ghost Buttons

Schick, charmant und gespenstisch?

Dieser Trend begeistert mich und deshalb zählt dieser auch zu meinen Favoriten. Sie sind minimalistisch, interessant und wandelbar. Des Weiteren hat man unglaublich viele Möglichkeiten, den Hover-Effekt darzustellen. Wie dieser Trend aussehen kann? mehr Beispiele für Ghost-Buttons Nicht nur umwerfend, sondern auch praktisch – ein Riesen-Trend, der eng mit großen Bildern und Background-Videos verzahnt ist. Denn die Ghost Buttons eignen sich hervorragend zum Trend Nr. 3 – ohne das große Bild oder Video optisch zu unterbrechen, bekommt der Ghost Button die nötige Aufmerksamkeit für einen Aktionsbutton (call-to-action). Er integriert sich wunderbar in das Gesamtbild.

Ghost Button von World in my lens

Ghost Button von World in my lens

Ghost Button von The Distance

Ghost Button bei The Distance

8. Flat, Flatter, Material

Googles Material Design evolutioniert das Flat Design

Das Flat Design wurde in letzter Zeit immer beliebter. Auch in diesem und folgenden Jahren wird uns der einfache, saubere und klare Stil mit minimalistischen Formen erhalten bleiben. Googles Vorstellung eines “Material Designs” könnte allerdings eine nächste Evolutionsstufe des Flat Designs sein. Dahinter verbirgt sich ein einheitliches Aussehen für alle Geräte und Produkte des Internetriesen. Doch was ist anders beim Material Design?

  • 3D-Oberfläche: Schattenwürfe und Beleuchtungseffekte für mehr Tiefe
  • wichtige Infos werden schneller erfasst
  • Animationen, neue Icons
  • subtile Verläufe

Googles Material Design

9. Out of the Box

Webdesign, das auffällt.

Neben dem Card Design, eine der stärkeren Entwicklungen, die im Zusammenhang mit dem Voranschreiten von Mobile-Friendly-Design entstanden sind, liegt das Designen “Out of the box” sehr im Trend. Bringt es nicht die nötige Aufmerksamkeit, anders zu sein? Ja, denn viele Designer wollen auch mal nicht in Kacheln denken müssen. Selbstverständlich hängt so ein Design stark vom Nutzen der Seite ab. Web Designer lieben es, von der rechteckigen Darstellung abzuweichen und nicht eingeschränkt zu sein. Dass dabei grandiose Webseiten entstehen können, seht ihr hier:

Webdesign DAN Paris

Webdesign DAN Paris

Webdesign Lorenzo Bocchi

Webdesign Lorenzo Bocchi

Lebendiger denn je, oder?

Unser Fazit zu den Webdesign Trends:

2015 scheint sich als ein Jahr der Optimierung zu entwickeln. Viele Trends bauen auf „alten“ Webdesign-Trends auf – wie immer und überall. Möglicherweise wird in diesem und kommenden Jahren vermehrt das Material Design eingesetzt werden – die Weiterentwicklung des Flat Designs. Vielleicht kristallisieren sich auch einige Trends als totaler Flop heraus. Fakt ist, dass auf Schnelligkeit und Usability gesetzt wird. Ihr Interesse wurde geweckt? Gern beraten wir Sie. Kontaktieren Sie uns!

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