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Ist WordPress als CMS geeignet?

Immer noch herrscht in weiten Teilen das Vorurteil, dass WordPress nur für Blogs brauchbar sei. In den Köpfen vieler ist Typo3 nach wie vor der Platzhirsch, wenn es um professionelle Content-Management-Systeme geht. In diesem Artikel wollen wir mit diesem Vorurteil aufräumen und euch zeigen, dass WordPress als vollwertiges CMS geeignet ist.

Die Zahlen

Als erstes betrachten wir die aktuelle Verteilung.

wordpress-verteilung

WordPress-Nutzung weltweit & in Deutschland [Quelle: http://mizine.de/internet/wordpress-beliebtestes-cms/]

Aus diesen Grafiken geht deutlich hervor, dass WordPress sowohl in Deutschland, als auch international das meistgenutzte CMS ist. Im internationalen Vergleich ist interessant, dass Typo3 mit nur 6% sogar hinter Joomla und Drupal landet.

Nun steht immer noch das Argument im Raum, dass diese Verbreitung auch einfach nur der unzähligen Anzahl von privaten Blogs und Webseiten geschuldet ist. Recherchiert man ein wenig, findet man aber ganz schnell heraus, dass es genug große und bekannte Seiten auf Worpress als CMS setzen. Im folgenden ein paar Beispiele:

Vorteile von WordPress

Warum ist WordPress so verbreitet und beliebt? Fangen wir vorne an, genauer gesagt bei der Installation. Innerhalb von 5 Minuten (bei geübten Entwicklern gerne auch unter 1 Minute) ist das CMS bereit und theoretisch einsetzbar. Dies ist jedoch in den seltensten Fällen so. Und hier kommt der nächste große Pluspunkt zum tragen: Die einfache Erweiterbar- und Anpassbarkeit. Tausende von kostenlosen und premium Themes warten auf den Benutzer. Darüber hinaus ist es ebenfalls sehr einfach ein eigenes Theme zu erstellen.

Neben den Themes sind die Plugins eine einfache Möglichkeit seine Seite anzupassen. Dabei gibt es kaum einen Bereich, der nicht abgedeckt ist. Ob Verbesserung der SEO-Einstellungen, Caching Möglichkeiten oder zusätzliche Sicherheitseinstellungen, all dies kann optional eingesetzt werden, ohne bei nicht-Gebrauch die Seite zu verlangsamen. Darüber hinaus lassen sich sogar einfache Shop-Systeme oder Communities via Plugins realisieren.

Gefördert wird die Plugin-Entwicklung durch die starke WordPress-Community, sowie der sehr guten Dokumentation des CMS (der so genannte Codex). Des Weiteren wird der Core von WordPress stetig weiterenwickelt und erhält regelmäßig neue Features. Dies sorgt zusätzlich für Sicherheit und Stabilität.

Aus Kunden- und Benutzersicht ist das intuitive und einsteigerfreundliche Backend zu nennen, dass ein schnelles Veröffentlichen von Inhalten erlaubt. Durch den visuellen Modus und die gute Medienverwaltung lassen sich ansprechende Inhalte auch ganz ohne HTML-Fähigkeiten erstellen.

Wann sollte man WordPress nicht einsetzen

Jedes CMS gerät früher oder später an seine Grenzen, so auch WordPress. Spätestens wenn spezielle und komplexe Anforderungen auftreten, die nicht über ein Plugin gelöst werden können, werden Eigenentwicklungen nötig. Darüber hinaus ist es nicht ratsam seine WordPress-Installation mit zu vielen bzw. unnötigen Plugins vollzustopfen, da dies sich Nachteilig auf die Performance auswirken kann.

Fazit

Alles in allem ist WordPress zu Recht das meist genutzte CMS. Die einfache Bedienbarkeit und die schnellen Entwicklungsmöglichkeiten machen es in diesem Bereich unschlagbar. Das Vorurteil, dass WordPress nicht für große Webseiten geeignet sei, können wir so nicht bestätigen. Erst wenn es zu multinationalen Seiten gepaart mit detaillierten Benutzerrechten und höheren Sicherheitsanforderungen kommt, sind andere Enterprise-Lösungen vorzuziehen.

 

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