Karriere-Websites: 7 Dinge, die Sie unbedingt vermeiden sollten

Im vergangenen Beitrag haben wir über die Must-Have’s der optimalen Gestaltung einer Karriere-Website informiert. Mit dem folgenden Artikel informieren wir über 7 Dinge, die Sie zwingend vermeiden müssen.

Ihre Waffe für den „War for Talents“: die Karriere-Website

Der demographische Wandel und der Fachkräftemangel sind in aller Munde und präsenter als je zuvor. Der Kampf um Talente hat längst begonnen, denn die Bewerber können nun zwischen verschiedenen Arbeitgebern wählen. Mit einer gut strukturierten und leicht bedienbaren Karriere-Website erreichen Sie mögliche Kandidaten noch besser. Wenn Sie gerade eine Karriereseite gestalten oder Ihre bestehende prüfen möchten, zeigen wir Ihnen Fettnäpfchen auf, die Sie vermeiden sollten.

1. Keine Optimierung für mobile Endgeräte

Die Karriereseite sollte unbedingt auch für potentielle Bewerber unterwegs, z.B. auf dem Smartphone, nutzbar sein. Niemand zoomt gern auf seinem Handy rein und raus, klickt die falschen Links, weil sie nur minimal erkennbar sind und scrollt zum Lesen unentwegt von links nach rechts. Wer mo­bil nur eine Desk­top-Ver­si­on der ei­ge­nen Kar­rie­re­sei­te an­zeigt, ris­kiert bis zu ei­nem Drit­tel sei­ner po­ten­zi­el­len Be­wer­ber zu ver­lie­ren – also optimieren Sie Ihre Seite zwingend für die mobile Nutzung!

 2. Nicht funktionierende Filter

Haben Sie zahlreiche offene Stellen? Dann ist die Ka­te­go­ri­sie­rung der Angebote un­um­gäng­lich, denn niemand mag sich durch Unmengen an Jobangeboten wühlen, um das für ihn möglicherweise Passende zu finden. Orientieren Sie sich an den ty­pi­schen W-Fra­gen: Was? Wo? Wie (z.B. Kar­rie­re­le­vel)? Wann?

Beachten Sie, dass der Filter auch auf der mobilen Version Ihrer Karriere-Website leicht zu bedienen ist.

  3. Automatische Downloads einer Stellenanzeige

Unterlassen Sie das automatische Downloaden von Stellenanzeigen, ohne, dass der Nutzer dies ausdrücklich als solchen erkennen kann. Das mo­bi­le In­ter­net­vo­lu­men wird stra­pa­ziert und Spei­cher­platz in An­spruch ge­nom­men. Und bedenken Sie: PDF-Dateien lassen keine Nutzer-Analyse zu und damit weiß niemand, was nach dem Download der Stellenanzeige passiert (Wird sie überhaupt geöffnet? Erfolgt eine Bewerbung?).

 4. Kein oder schlecht sichtbarer „Bewerben-Button“

Platzieren Sie auf Ihrer Karriereseite zu jeder Stellenanzeige einen, im bes­ten Fall auf­fäl­lig ge­stal­te­ten, gut sicht­baren und vor allem funktionierenden Button, der den di­rek­ten Weg ins Be­wer­bungs­for­mu­lar weist. Das ge­hört zur gu­ten Nut­zer­füh­rung auf der Kar­rie­re­sei­te. Feh­len­de, ver­steck­te oder gar nicht funk­tio­nie­ren­de Buttons sorgen für schlechte Bewerbungsquoten.

  5. Einen umständlichen Login-Prozess

Machen Sie dem potentiellen Bewerber den Weg so einfach wie möglich und verzichten Sie auf zeitaufwendige, nervige und vor allem unnötige Bewerber-Logins. Die Bewerbung zählt am Ende, also wozu un­end­lich schei­nen­de Da­ten­schutz­er­klä­run­gen, For­mu­lar­fel­der und un­durch­sich­ti­ge Pass­wort­vor­ga­ben?

 6. Unverständliche und nicht relevante Fragen

Fassen Sie sich im Bewerbungsformular Ihrer Karriere-Website kurz und überlegen Sie genau, welche Informationen zum Zeitpunkt der eigentlichen Bewerbung wirklich relevant für Sie sind. Definieren Sie die Fragen klar und sofort verständlich. So vermeiden Sie Missverständnisse und damit auch die Behinderung des Bewerbungsprozesses.

 7. Fehlermeldungen

Dies gilt auch für Fehlermeldungen. Es muss auf Ihrer Karriereseite klar for­mu­liert wer­den, wo der Feh­ler liegt und wie er schnellst­mög­lich be­ho­ben wer­den kann. Und kennzeichnen Sie Pflicht­fel­der von Vorn­her­ein! Wer sei­ne Be­wer­ber beim Klick auf den „Ab­sen­den“-But­ton auf seiner Karriere-Website mit einer Feh­ler­mel­dung be­grüßt, verliert seinen Kandidaten in den meisten Fällen. Wer hat schon Lust alle Eingaben nochmal zu machen und wer weiß, ob es dann klappt?!

49,4 Milliarden Euro. Das ist die Zahl an nicht realisierten Umsätzen im Jahr 2017 auf Grund von fehlenden Fachkräften. Brauchen Sie neue Mitarbeiter?

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