Unser Trainee | #10 Sommerloch in der Agentur

Die Mitte des Jahres ist traditionell von einem Sommerloch geprägt, das für einen spürbaren Rückgang in einigen Arbeitsprozessen von Unternehmen führt. So beklagt die Medienbranche stets deutlich geringere Zahlen in den Möglichkeiten der Berichterstattung, da die meisten Politiker im Urlaub weilen und sich große Sportevents in der Sommerpause befinden. Die hohe Anzahl an Urlaubern, hervorgerufen durch die Schul- und Semesterferien sowie das oftmals gute Wetter, sorgt in sämtlichen Betrieben für einen Rückgang der anwesenden Mitarbeiter. Auch unsere Agentur blieb davon nicht verschont.

Die Urlaubswelle erfasst viminds

Leere Stühle im Sommerloch
Während des Sommerlochs blieben einige Plätze leer.

Mit Beginn der Ferien bis Anfang August verabschiedete sich ein Kollege nach dem anderen in den wohlverdienten Urlaub. Dabei kam es auch vor, dass sich Urlaubszeiten überschnitten. Angesichts der nicht enden wollenden Hitze, war der Zeitpunkt aber durchaus gut gewählt. Immerhin lassen sich diese Temperaturen am besten abseits der Arbeit ertragen. Denn ein Lüfter verschafft nur kurzzeitig Erfrischung im Büro. Sollte sich dieses Sommerloch auch auf den Alltag bei viminds auswirken?

Maximale Produktivität im Sommerloch

Es mag paradox klingen, doch für die an den Schreibtischen zurückgelassenen Online-Marketer sollte sich ein positiver Nebeneffekt herausbilden: Eine nie dagewesene Ruhe machte sich breit. Immerhin ist es im Agentur-Alltag nicht unüblich, dass Gespräche aufkommen, die gelegentlich die Konzentration beeinflussen können. Situativ werden gelegentlich Kopfhörer eingesetzt, um diese kurz auftretenden Geräusche auszublenden. Dies war in der Urlaubszeit recht selten notwendig.

Dafür erhöhte sich die Produktivität im Schreiben von neuem Content für unsere Kunden oder der Analyse ausgewählter Daten zur Verbesserung der geschalteten Anzeigen.
Um der anhaltenden Sommerhitze trotzen zu können, wurde und wird die Arbeitszeit in die frühen Morgenstunden verlagert, um mit kühlem Kopf zu arbeiten und so die Produktivität aufrecht erhalten zu können.

Veränderungen im Alltag

Bei der intensiven Urlaubswelle bleiben Veränderungen nicht aus. So musste unser Praktikant die Abwesenheit unserer Teamassistentin kompensieren, indem er das Telefon betreute und Anrufe unserer Kunden entgegennahm. Dank des Sommerlochs war die Anzahl dessen aber recht überschaubar.

In Bezug auf meinen Trainee-Status, der mit einer intensiven Weiterbildung verknüpft ist, kristallisierte sich an einigen Punkten eine gewisse Schwierigkeit heraus. Immerhin befand ich mich zum geschilderten Zeitpunkt in der Vorbereitungsphase auf meine Google Adwords-Prüfung (mittlerweile Google Ads) für Fortgeschrittene. Da ich viel Wert auf praktische Anwendung lege, um den zumeist sehr komplexen theoretischen Hintergrund besser verstehen zu können, war mir an entsprechenden Aufgaben gelegen. Leider befanden sich die dafür verantwortlichen Spezialisten im Urlaub, so dass ich andere Kollegen fragen oder die Aufgabe etwas verschieben musste. Dies ist nicht als sonderlich negativ zu deuten, doch es beeinflusste einen kleinen Teil meiner eigenen Planung. Doch so blieb mehr Zeit für andere Dinge, denen ebenfalls eine hohe Bedeutung zukommt.

Praktikant am Telefon während des Sommerlochs
Unser Praktikant als Assistenz der Assistenz am Telefon.

So sehr man die Ruhe beim Arbeiten auch mag: Ohne die Anwesenheit seiner Kollegen ist die Arbeit zumeist nur halb so schön. Dennoch kommt Freude auf, wenn man einen Tag lang die Agentur fast für sich hat und die ungewohnte Stille genießen kann.

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