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Deshalb brauchst du Social-Media-Marketing

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von viminds Online-Redaktion
10.01.2020
 | 
Lesezeit: 5 Minuten

Der perfekte Auftritt - In den sozialen Medien kommst du nicht drum herum! Social Media sind längst kein schmückendes Beiwerk im digitalen Marketing mehr, sondern unentbehrlich für das Image und die Reichweite von Unternehmen. Erfolgreiche Social-Media-Manager beherrschen den Drahtseilakt zwischen Werbung, PR und kundenorientierter Kommunikation. Weißt du, worauf es beim SMM wirklich ankommt, um Follower in Neukunden zu verwandeln?

Was Dich erwartet:

 

Social Media: Das Marketing von heute für Unternehmen

Einst die digitalen Stammtische für Freunde und Familie, sind soziale Medien inzwischen weit mehr als das. Viele Unternehmen haben die Potenziale der digitalen Netzwerke erkannt und nutzen diese Plattformen, um ihre Zielgruppen zu erreichen.

 

Social-Media-Marketing eignet sich für Unternehmen jeglicher Größe, um ihren Bekanntheitsgrad zu erweitern, die eigene Marke aufzubauen und zu stärken und letztlich über gezielte Inhalte die Reichweite zu vergrößern und potenzielle Kunden zu gewinnen.

Allerdings reicht es nicht aus, sich auf Facebook, Twitter und Co. ein nettes Profil anzulegen, hin und wieder etwas zu posten und auf den großen Ansturm von Interessenten zu warten. Für ein erfolgreiches Media-Marketing bedarf es vielmehr einer Strategie, die möglichst genau den Interessen und Bedürfnissen der jeweiligen Buyer Persona entspricht.

 

Warum ist Social-Media-Marketing unverzichtbar?

Hand aufs Herz, wer lässt sich heute noch von schreienden Werbebannern beeindrucken? Viele von uns nehmen solche offensiven Werbekampagnen bestenfalls als dekorative Fassade im Stadtbild wahr. Diese Übersättigung hat nicht zuletzt die Marketing-Branche dazu bewogen, andere Wege einzuschlagen und auf Anziehen statt Aufdrücken zu setzen: Inbound-Marketing lautet das Zauberwort. 

In das Konzept dieser Marketing-Strategie fällt auch das Social-Media-Marketing. Denn auf den sozialen Plattformen stehen idealerweise die Menschen im Mittelpunkt, nicht die Produkte.

Als Unternehmen, das sich im Online-Marketing durchsetzen will, gilt es, einen kommunikativen Draht zu eben jenen Nutzern aufzubauen, die am besten zur eigenen Marke passen bzw. einen tatsächlichen Bedarf an den eigenen Produkten oder Dienstleistungen haben. Und zwar ohne nervige Frontalangebote. 

Dafür hast du keine Zeit? Dann automatisiere deine Social-Media-Kampagnen:

Was ist Marketing-Automation?

Gelingt dir in den sozialen Medien der Spagat zwischen authentischer Kommunikation und gezieltem Content-Marketing, kannst du zahlreiche potentielle Kunden gewinnen, ohne dein Marketing-Budget zu sprengen.

Für nachhaltige Erfolge solltest du jedoch konkrete Ziele definieren, die du mit deinem Social- Media-Marketing erreichen möchtest.

 

Realistische Ziele im Social-Media-Marketing

Bevor du eine Strategie für dein Social-Media-Marketing entwickelst, solltest du dir klar machen, welche Ziele auf diesem Wege für Unternehmen überhaupt realistisch sind. Denn eines vorab: Der direkte Verkauf von Produkten in sozialen Netzwerken ist es eher nicht! Stattdessen stehen "weichere" Meilensteine im Vordergrund, die der Markenbildung und Kundenbindung dienen.

Einer Studie vom Deutschen Institut für Marketingforschung (DIM) zufolge, sind die meist verfolgten Ziele für Unternehmen im SMM-Marketing

  • Bekanntheitssteigerung der eigenen Marke bzw. Produkte
  • Image-Verbesserung der eigenen Marke- bzw. Produkte
  • Unterstützung der Online-Marketing-Ziele
  • Neukundengewinnung
  • Dialog mit Kunden
  • Kundenbindung

 

Angesichts der Fülle von sozialen Medien in den Weiten des Internets sind viele Unternehmen verunsichert, welche Plattform sie für ihre eigenen Zwecke bespielen sollen. Alle? Oder nur einige wenige?

 

Welche sozialen Medien brauchen Unternehmen wirklich?

Die meisten Internet-Nutzer haben von den verschiedenen sozialen Netzwerken von Facebook bis Xing zumindest gehört, wenn sie sie nicht selbst aktiv nutzen. Bei der Frage nach dem Kern all jener digitalen Kommunikationskanäle herrscht jedoch zunehmend Verwirrung. 

 

 

Wenn du ein Unternehmen führst oder Marketer bist, solltest du herausfinden, welche sozialen Netzwerke von deiner Zielgruppe bevorzugt werden und deine Maßnahmen auf einige wenige konzentrieren, anstatt halbherzig an allen Fronten mitmischen zu wollen.

 

Frage dich bei der Auswahl eines bestimmten sozialen Netzwerks:

  1. Wird es von meiner Zielgruppe regelmäßig genutzt?
  2. Lassen sich damit meine Unternehmensziele realisieren?
  3. Entspricht es dem gewünschten Image meines Unternehmens?
  4. Ist der technische und zeitliche Aufwand realistisch?
  5. Wie steht es mit der Rechtssicherheit?

 

Laut der oben genannten DIM-Studie setzen die Nutzungshäufigkeiten klare Zeichen dafür, welche sozialen Medien unbedingt Teil des Marketings sein sollten und welche vernachlässigt werden dürfen.

  • MUSS: Facebook, YouTube, Twitter, Blogs, XING, LinkedIn
  • KANN: Google+, Instagram, Pinterest, WhatsApp, Vimeo, Live-Chat, Nutzer- und Diskussionsforen, eigene Communitys, Podcasts, Slideshare, Wikis, Kununu
  • DARF: Tumblr, Flickr, Yelp, Snapchat, Social Bookmarkings

Facebook-Marketing für Unternehmen

Einen besonderen Stellenwert unter den einzelnen Kanälen nehmen XING und LinkedIn ein, denn diese beiden digitalen Netzwerke richten sich konkret an den B2B-Bereich. Ebenso verhält es sich mit Twitter im deutschsprachigen Raum.

Besonders viele Optionen für das Eigenmarketing bietet der Gigant der ersten Stunde: Facebook!

 

Beispiel: Facebook-Marketing

Fragt man XY nach sozialen Medien, wird ein Netzwerk mit ziemlicher Sicherheit immer zuerst genannt. Facebook! Nicht zuletzt bietet das Zuckerberg'sche Imperium mittlerweile Gimmicks, die nicht nur den Unterhaltungswert steigern, sondern Unternehmen auch diverse Möglichkeiten bieten, ihre Botschaften wirksam zu platzieren.

Die Basis für Marketer ist natürlich die Facebook-Unternehmensseite. Hier kannst du nicht nur deine Marke in Form von Bild, Text und Video in Szene setzen, sondern in diesem Zuge auch mit deinen potentiellen Kunden kommunizieren und sie zu echten Fans machen. Dazu musst du mit deinen Inhalten und deiner Ansprache allerdings genau ihren Nerv treffen, um sie zu deiner Website und damit zu deinem konkreten Angebot zu leiten.

Vergiss nicht: Facebook ist ein soziales Netzwerk, bei dem es darum geht, miteinander zu kommunizieren!

Was du u.a. für deine Marke und den Aufbau deiner Community auf Facebook tun kannst: 

  • Erstelle Beiträge für deine Zielgruppe mit einem Mehrwert.
  • Kommentiere Nutzerbeiträge und beantworte Fragen deiner Interessenten.
  • Sorge für Abwechslung durch verschiedene Formate (z.B. Bilder, Videos, Umfragen).
  • Achte auf das richtige Timing deiner Posts entsprechend der Aktivität deiner Zielgruppe.
  • Werde für die Sichtbarkeit deiner Marke in Gruppen aktiv, die zu deinem Produkt passen.
  • Nutze Facebook Ads für die Stärkung deiner Reichweite.
  • Messe deinen Erfolg und optimiere ggf. deine Strategie mithilfe von regelmäßigem Social-Media-Monitoring.

 

 

Video: Tauche tiefer in das Facebook-Marketing ein  

 

Fazit

Social Media sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Eine Tatsache, die Unternehmen beherzigen sollten, wenn sie im digitalen Marketing bestehen wollen. Für eine nachhaltige Social-Media-Strategie ist jedoch Feingefühl gefragt. Klasse statt Masse! Anstatt auf allen existierenden Kanälen mehr schlecht als recht präsent zu sein, solltest du deine Ressourcen auf diejenigen Plattformen konzentrieren, die dich deinen Unternehmenszielen wirklich näherbringen können. Behalte dabei deine Kennzahlen ebenso im Blick, wie Trends und Neuerungen.

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